Unser Museum

Mitten im Herzen der Wallfahrtsstadt Kevelaer liegt das Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte. Es ist eines der größten Museumsbauten am Niederrhein und daher eng mit der volkskundlichen, kulturgeschichtlichen und künstlerischen Geschichte der Region verbunden.

Das Museum dokumentiert neben der bäuerlichen und bürgerlichen Sachkultur das alte Handwerk, die Volksfrömmigkeit, das Schützenwesen, die Regional- und Ortsgeschichte und präsentiert kunsthandwerkliche Erzeugnisse der Druckgraphik und der Keramik. Herausragende Bestände betreffen unter anderem die Niederrheinische Irdenware, eine umfangreiche Kupferstichsammlung und eine besondere Spielzeugabteilung.

Regelmäßige Wechselausstellungen widmen sich zudem kulturgeschichtlichen und kunsthistorischen Themen.

Unser Team

Veronika Hebben M.A.
Museumsleitung
02832/954110
info@niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Indra Peters M.A.
Museumspädagogik
02832/954114
i.peters@niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Yvonne Lamers
Besucherdienst
02832/954120
y.lamers@niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Raimund Krebber und Erhard Schindler
Museumstechnik
02832/9541-15   -16
r.krebber@niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Brigitte Roth & Silke Wegerich
Sekretariat
02832/954110
info@niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Brigitte Czech
Sachbearbeitung Personal und Finanzen
02832/954113
b.czech@niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Trägerschaft

Seit 1995 wird das Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer durch einen rechtsfähigen und gemeinnützigen „Museumsbetreiberverein“ geführt.

Diese Trägerschaft wird unter dem Vorsitz des Landrats des Kreises Kleve Herrn Wolfgang Spreen gebildet. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind die leitende Kreisverwaltungsdirektorin Frau Zandra Boxnick, der Bürgermeister der Stadt Kevelaer Herr Dr. Dominik Pichler und der Vorsitzende des Vereins für Museumsförderung Kevelaer e.V. Herr Peter Hohl.

>> Förderverein

>> Stadt Kevelaer

>> Kreis Kleve

Geschichte des Museums

Die Anfänge des Niederrheinischen Museums finden sich in der Gründung des Vereins für Heimatschutz in Kevelaer im Jahr 1910. Aus einem heimatbezogenen Gedanken wurden Gegenstände zusammengetragen und im ersten Museum „De alde Weem“, dem alte Pastorat in Kevelaer, ausgestellt. Nach der Zusammenlegung des Gelderner Kreismuseums mit dem Kevelaerer Museum entstand in Kevelaer das neue Kreisheimatmuseum im Jahr 1937 am Marienpark unter dem Namen „Haus der Heimat“. Durch diesen Zusammenschluss erhielt das Kevelaerer Museum die bedeutende Sammlung des Michael Buyx. 1945 wurde das Museum durch einen Luftangriff zerstört. Bis heute ist eine exakte Feststellung der Kriegsverluste nicht möglich.

Auf der Suche nach einem neuen Museumsgebäude für die erhalten gebliebenen Bestände wurde das Risbroecksche Haus, Hauptstraße 18, erworben und bildet bis heute Raum für einen Teil der Museumssammlung. Kurze Zeit darauf begannen Umbaumaßnahmen, um das ehemalige Wohngebäude „museumsreif“ zu machen.

Auf diese Altbausanierung folgten weitere Maßnahmen, die den Anbau eines Quadrum-Baus von 1958-1960 und unter anderem die Errichtung eines groß angelegten neuen Museumstraktes von 1973-1976 beinhalteten.

Schließlich gab es von 1991-1995 einen letzten Neu- und Umbau. Mit Abschluss dieser Baumaßnahmen wurde der oben beschriebene „Museumsbetreiberverein“ als Träger des Museums begründet, welches zuvor durch ein Kuratorium betreut wurde.

Von der anfänglichen Sammlerleidenschaft einzelner Kevelaerer Bürger und der Gründung des Vereins für Heimatschutz ist zwar noch einiges im heutigen Museum zu sehen und zu spüren, aber der heimatliche Gedanke ist mit den Jahren weit über die Stadt Kevelaer hinaus gegangen.

So ist das Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte ein Museum der Region und über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Daueraustellungen

Ein Blick in unseren Dauerausstellungsbereich lohnt sich, da sich jeder mit seinen individuellen Interessen darin wiederfinden kann.

Die große Spielzeugsammlung von der privaten Sammlerin Juliane Metzger versetzt den Besucher in Kindheitserinnerungen. Die alten Werkstätten lassen Handwerkern das Herz aufgehen. Das Thema der Kevelaerer Wallfahrt ist für Kevelaerer ebenso interessant, wie für Pilger und Touristen. Unser historisches Klassenzimmer zeigt der jüngeren Generation wie der Unterricht früher einmal war.

Weitere Ausstellungsthemen sind:

  • Adelige Wohnkultur
  • Bäuerliches und Bürgerliches Wohnen
  • Altes Wohnen und Arbeiten mit Winkel, Schlafraum, Bäckerei und Küche
  • Handwerke des Körpers
  • Wachssammlung Bergs
  • Schützenwesen
  • Volksfrömmigkeit
  • Haushaltsgerät
  • Maße und Gewichte
  • Niederrheinische Irdenware
  • Volksfrömmigkeit und Liturgie
  • Mineralien
  • Vor- und Frühgeschichte
  • Geologie
  • Römische und Fränkische Funde
  • Wallfahrts- und Ortsgeschichte
  • Geschichte der Region
  • Rauchkultur
  • Textilien

Regelmäßig finden öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung statt und Besuchergruppen können über unsere Museumspädagogik spezielle Führungen buchen.

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